02.05.2015 – Teil 2 der Bauteilserie: Die Strom- und Sicherheitsplatine

4 Tage vor unserem ersten Wettbewerb enthüllen wir ein weiteres Geheimnis von eLi15.

Strom- und Sicherheitsplatine

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Die Strom- und Sicherheitsplatine dient der Stromversorgung aller elektrischen Komponenten. Dazu sind die nötigen Spannungsregler verbaut, die die Spannung auf 12 Volt, u.a. für die Hupe, 5 Volt für das Display und 3.3 Volt für den Mikrocontroller regeln. Zusätzlich ist hier die Notabschaltung realisiert worden, die alle Komponenten stromlos schaltet, sobald ein Not-Aus-Taster gedrückt wurde.

Auf der Platine ist ein Mikrocontroller mit CAN-Anbindung verbaut, der verschiedene Mess- und Schaltvorgänge erlaubt. So sind, um den Stromverbrauch zu überwachen, am Eingang zur Platine sowie am Ausgang zum Motorregler Strommesser verbaut. Zusätzlich wird die Spannung der 48- und 12-Volt-Schiene gemessen.

Wenn alle Messpunkte korrekte Signale liefern und vom Displaycontroller das Startsignal über den CAN-Bus kommt, wird ein Relais geschalten, das den Motorregler mit Strom versorgt.

 

20.04.2015- Start der Bauteilserie

Seit der feierlichen Präsentation unserer eLi15 sind das Aussehen und das Innenleben unserer eLi15 veröffentlicht. Im Rahmen einer kleinen Serie möchten wir nun ausgewählte Bauteile vorstellen und technische Details preisgeben.

 

Schwinge eLi15

Die Schwinge ist unter anderem das Trägerteil der Heckachse und des Motors und damit ein Hauptbestandteil der Baugruppe ‚Heckachse‘.
Sie wird an drei Punkten mit dem Chassis verbunden: Zum einem über ein gebogenes Blech an der Trennwand und zum andern mit beidseitig im Monocouque einlaminierten Aluinserts auf Achshöhe verschraubt.

Hinterrad-AufhaengungAnbindende Bauteile

Die Radachse wird in die dafür vorgesehenen Halbschalen eingelegt und über Gegenstücke – die oberen Halbschalen – geklemmt. Die axiale Fixierung erfolgt über eingepasste Scheiben an den Innenflächen der Schwingenarme.

Die Möglichkeit zur Ausrichtung des Bauteils im Fahrzeug ist über eine Passschraube als Drehpunkt vorgesehen. Um die Passschraube kann man die Schwinge in den Langlöchern der weiteren Verschraubungen drehen, sodass die Radachse der Fahrzeuglängsachse angeglichen werden kann.

Damit die Position des Motors angepasst werden kann, ist eine Führungsnut für die Motorhalterung integriert.
Die Parallelität zwischen Motorachse und Radachse sowie die Möglichkeit der axialen Verschiebung sind elementar für geringe Wirkungsgradverluste. Die Einstellung der Kettenspannung – ebenfalls wichtig für einen hohen Wirkungsgrad – ist in der Motorhalterung realisiert.

Weitere Anbauteile stellen die Hinterradbremse sowie eine Sensorhalterung für die Drehzahlerfassung dar.
Hierfür sind Verschraubungsmöglichkeiten bzw. eine Aussparung vorgesehen.

Ausführung

Bei der Umsetzung der Schwinge ist das Hauptaugenmerk auf den Leichtbau gerichtet, weswegen als Werkstoff Aluminium eingesetzt wurde. Zudem wurden die Wandstärken möglichst dünn ausgeführt, lediglich an notwendigen Stellen wie beispielsweise den Verschraubungen musste davon abgewichen werden. Ein geringes Gewicht bei hoher Steifigkeit weißt das verwendete C-Profil an den Schwingenarmen auf. Die Bauteilfestigkeit wurde mittels FEM und abschließend Tests am gefertigten Bauteil sichergestellt.

Schwierigkeiten

Fertigungsherausforderungen sind neben der komplexen Aufspannung, die dünne Wandung des Bauteils und die dadurch entstehenden Schwingungen.

19.04.2015 – Infoveranstaltung

Wir möchten alle an unserem Projekt interessierten Studenten ganz herzlich zu unserer Infoveranstaltung des aktuellen Semesters einladen. Hier erzählen wir euch mehr zu unserem Projekt, Verein und den aktuellen Aufgaben im Team.

Schaut vorbei am:
Mittwoch, 22.04. um 18:30 Uhr
im MW 1050 auf dem Campus Garching, Maschinenwesen.

Ihr könnt euch auch gerne per Mail bei uns melden: info.eco@tufast.de

Wir freuen uns auf euch!

24.03.2015 – Roll-Out eLi15

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Es war ein traumhafter Abend!
Elegant und in neuem Gewand gleitete unsere eLi15 durch die Fakultät Maschinenwesen zum eigenen Roll-Out Event und zeigte sich von ihrer besten Seite.

Der Auftritt der zuverlässig funktionierenden eLi15 konnte unsere Sponsoren sowie Freunde und Familie der Teammitglieder überzeugen. Wir bedanken uns recht herzlich für deren zahlreiches Erscheinen.

Ein weiteres Highlight war der Kurzfilm „Endspurt“ (von Schluder Film Produktion), den wir auch in Kürze hier veröffentlichen dürfen.

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Es erfreut uns zu sehen, wie groß das Interesse an unserem Team ist und dass die Unterstützung und der Rückhalt seitens unserer Sponsoren weiterhin gegeben ist.

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Nun da eLi15 offiziell ist, gibt es noch viel zu tun bis sie für die Wettbewerbe perfekt gerüstet ist. Es gibt noch einige Stellschrauben an denen bezüglich Effizienz geschraubt werden können. Das heißt für das Team: Testen, testen und noch mehr testen.

Denn der erste Wettbewerb, der EducEco in Toulouse, naht mit immer größeren Schritten!

Ein Album mit vielen Bildern vom RollOut findet sich hier.

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20.03.2015 – Motivation und Teambuilding

4 Tage vor unserem Roll-Out traf sich der mutige Teil der Ecos, um sich beim Kart-fahren zu messen.

Mit diesem Event wollten wir nochmal die Sau rauslassen und Motivation für die letzten Stunden vor dem Roll-Out zu sammeln.

Herzlichen Glückwunsch an unseren Chassis-Baugruppenleiter Helge, der als Sieger des 40 Runden Krimis hervorging.

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06.03.2015 – Ankündigung zum RollOut von eLi15

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Bald ist es soweit – unser neues Fahrzeug eLi15 ist bereit, der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Wie jedes Jahr organisieren wir eine Veranstaltung, um das Roll-Out unseres neuen Fahrzeugs gebührlich zu feiern. Danach ist dann noch etwas Zeit zum Testen und Optimieren, bevor endlich die Wettbewerbe anstehen.

Das Event findet am 24.03.2015 ab 18:00 in Hof 1 der Magistrale im Gebaude der Fakultät für Maschinenwesen der TU München in Garching.

Wir freuen uns darauf, viele unserer Sponsoren zum Roll-Out begrüßen zu dürfen!